Glossar

A

ACEA

Association des Constructeurs Européens d'Automobiles

Additive

Additive sind in Öl lösliche Substanzen, die den jeweiligen Grundölen zugesetzt werden. Sie bewirken eine chemische und/oder physikalische Veränderung bzw. Verbesserung der Eigenschaften von Schmierstoffen. Chemisch wirkende Additive:• Detergentien• Dispergatoren• Antioxidantien• Verschleißminderer• Korrosionsinhibitoren Physikalisch wirkende Additive:• VI-Verbesserer• Pourpoint-Verbesserer• Reibungsminderer

Antioxidantien

Unter Einfluss von Wärme und Sauerstoff neigen Schmierstoffe zur Oxidation (Alterung). Beschleunigt wird dieser Zersetzungsprozess durch saure Reaktionsprodukte aus der Verbrennung und Spuren von Metallen mit katalytischer Wirkung (abrasiver oder korrosiver Verschleiß). Bei der Alterung des Öls entstehen Säuren sowie lack-, harz- und schlammartige Ablagerungen, die nicht in Öl löslich sind (z. B. Ölkohle). Durch Zusetzen von Antioxidantien kann der Schutz vor solchen Alterungserscheinungen erheblich verbessert werden. Sie können die Alterung zwar nicht verhindern, verlangsamen sie aber deutlich. Substanzen, die vor Alterung schützen, können auf drei Arten wirken:• Radikalfänger (gegen primäre Alterungseffekte): Radikale sind Kohlenwasserstoffketten, an denen durch Kettenbruch oder Herausbrechen von H-Atomen freie Valenzen entstanden sind. Hier wird sofort Sauerstoff gebunden (Oxidation). Radikalfänger sättigen (reparieren) die „Lücke“ durch den Transfer von Wasserstoff aus dem Additiv an die freie Valenz.• Peroxidzersetzer (gegen sekundäre Alterungseffekte): Sie werden erst voll wirksam, wenn sich Alterungsstoffe (Sauerstoffverbindungen) gebildet haben. Peroxidzersetzer entziehen Sauerstoff und bilden harmlose Verbindungen.• Passivatoren/Metalldesaktivatoren: Sie führen zu einer Passivierung von Eisen- und Kupferpartikeln und beenden oder mindern so die katalytische Wirkung der Metalle auf den Alterungsprozess. Passivatoren umschließen Metallionen im Öl, sodass diese kaum noch eine katalytische Aktivität aufweisen.

API

American Petroleum Institute (Verband der Öl- und Gasindustrie der USA)

ATF

Automatic Transmission Fluid (Automatikgetriebeöl)

Automatikgetriebeöl

Automatikgetriebeöle sind spezielle Schmierstoffe, welche die außerordentlich hohen Anforderungen automatischer Kupplungs- und Getriebesysteme erfüllen. Diese benötigen hervorragende Viskositäts- und thermische Eigenschaften, Scherstabilität, geringe Oxidationsneigung, ausgezeichnete Eigenschaften bei der Schaumbildung, dem Freisetzen von Luft, gleichbleibende Reibwerte, EP-Eigenschaften (Extreme Pressure) usw.
B

BIA

Boating Industries Association

BMW

Bayerische Motoren Werke
C

CCMC

Comité des Constructeurs d'Automobiles du Marché Commun
D

Detergentien

Detergentien sind waschaktive Substanzen, die der Bildung von Ablagerungen an thermisch belasteten Bauteilen entgegenwirken. Sie halten den Motor sauber. Darüber hinaus bilden sie eine alkalische Reserve im Motorenöl, die saure Reaktionsprodukte aus der Verbrennung neutralisiert. Detergentien sind metallorganische Additive, die verhindern, dass sich feste Schmutzpartikel auf Metalloberflächen ablagern (agglomerieren).

Dieselmotorenöle

Momentan stellen die ACEA-Motorenölklassifikationen B3 und B4 und die Norm VW 505.00 die höchsten Anforderungen an Schmierstoffe für konventionelle und aufgeladene Dieselmotoren. Diese Öle sind optimal geeignet für die Verwendung in selbstzündenden oder aufgeladenen Dieselmotoren mit oder ohne Ladeluftkühler. Die Anforderungen werden nur von Hochleistungsmotorenölen erfüllt, beispielsweise unserem BIZOL Diesel Ultra SAE 10W40.

DIN

Deutsches Institut für Normung

Dispergatoren

Die Aufgabe der Dispergatoren besteht darin, feste und flüssige Partikel (z. B. Staub, Wasser, Verbrennungsprodukte, Oxidationsprodukte) zu umhüllen und fein verteilt in Schwebe zu halten, sodass sich keine Ablagerungen bilden. Peptisierung: Bezeichnet das Umhüllen und in Schwebe halten von festen Partikeln mit Hilfe von aschefreien (organischen) Dispergatoren. Solubilisierung: Das Umhüllen und in Schwebe halten von flüssigen Partikeln (Wasser, Säuren). Keine Neutralisation.

DOT

Department of Transportation (Verkehrsministerium der USA)

DPF

Dieselpartikelfilter
E

Einbereichsöl

Erfüllt ein Öl nur die Anforderungen einer SAE-Klasse, so ist es ein Einbereichsöl, z. B. SAE 10W, 30, 50 bei Motorenölen oder SAE 80W, 90, 140 bei Getriebeölen.

EMA

Engines Manufacturers Association (Verband der Motorenhersteller)

Extreme-Pressure-Additive (EP-Additive)

Das älteste EP-Additiv ist reiner Schwefel. EP-Additive und Verschleißminderer sind Substanzen, die an Oberflächen wirken. Additive mit polaren Gruppen enthalten gewöhnlich verschiedene Kombinationen der Elemente Zink, Phosphor und Schwefel. Das bekannteste Additiv dieser Art ist Zinkdithiophosphat (ZDDP), das auch Alterung und Korrosion vorbeugt. Die EP-Additive werden Getriebe-, Motor-, und Hydraulikölen sowie Kühlschmierstoffen zugesetzt, um ihre Eigenschaften unter hohem Druck zu verbessern und den Verschleiß in Bereichen mit Mischreibung zu mindern. Die Wirkung beruht auf der Schichtenbildung auf den Oberflächen (Metalloberflächen). Dadurch soll das Verschweißen von Werkstoffen in Bereichen mit Mischreibung verhindert und ein möglichst verschleißfreies Gleiten von sich berührenden Metalloberflächen erreicht werden. Eine Minderung der Reibung ist ebenfalls wünschenswert.
F

FIAT

Fabbrica Italiana Automobili Torino

FMVSS

Federal Motor Vehicle Safety Standard (US-Standard für Mindestanforderungen an Kfz)
G

Ganzjahresöle

Werden auch als Mehrbereichsöle bezeichnet und können bei unserem Klima das ganze Jahr über verwendet werden. Die Viskosität dieser Öle ist im Winter nicht zu hoch, während sie gleichzeitig bei hohen Motortemperaturen nicht zu dünnflüssig werden. Dazu gehören z. B. die Viskositätsklassen 0W-30, 0W-40, 5W-30, 5W-40, 10W-40, 15W-40, 20W-50.

GL

Gear Lubricant (Getriebeöl)

Grundöle

Die Grundöle verleihen Schmierstoffen ihre grundlegenden spezifischen Eigenschaften, die sich deutlich auf die Leistung der Endprodukte auswirken. Grundöle sind Destillations- und Raffinationsprodukte, die aus einem mineralischen Rohstoff – Erdöl – gewonnen werden und vor allem aus gesättigten Kohlenwasserstoffen und manchmal einem geringen Teil ungesättigter Kohlenwasserstoffe bestehen. Hydrocracking-Öle sind sehr reine, raffinierte Mineralöle mit einer verbesserten Molekülstruktur. Polyalphaolefine (PAO) sind Produkte der Petrochemie (Synthese). Es handelt sich dabei um chemisch erzeugte geradlinige Kohlenwasserstoffverbindungen. Synthetische Ester sind Verbindungen aus synthetisch erzeugten Säuren und Alkoholen. Sie sind chemisch hergestellte Produkte mit Molekülen jeder Form, Struktur, Art und Größe.
H

HTHS

High Temperature High Shear (hohe Temperatur, hohe Schergeschwindigkeit)

Hydrauliköle

Hierbei handelt es sich um alterungsbeständige, nicht schaumbildende, stark verfeinerte Fluide, die aus Mineralöl mit niedrigem Pourpoint gewonnen werden. Sie werden in Hydrauliksystemen verwendet, vor allem solchen mit hydrostatischem Getriebe. Sie können auch in einem System mit hydrodynamischem Getriebe verwendet werden, wenn sie seine Anforderungen erfüllen.

Hypoidgetriebeöle

Hochdruckschmierstoffe mit EP-Additiven, die seine Schmierwirkung verbessern und Korrosion verhindern. Wird vor allem für Achsantriebe in Fahrzeugen verwendet, die über Kegelräder und versetzte Zahnräder (Hypoidräder) verfügen.
I

ISO

International Organization for Standartization (Internationale Organisation für Normung)
J

JAMA

Japan Automobile Manufacturers Association (japanischer Automobilherstellerverband)

JASO

Japanese Automobile Standard Organisation (Japanische Normungsorganisation für Kraftfahrzeuge)
K

Kinematische Viskosität

Das Verhältnis von dynamischer Viskosität und Dichte bei einer bestimmten Temperatur. Einheit: Quadratmillimeter pro Sekunde [mm²/s], vorher Zentistokes [cSt]. Kinematische Viskosität = dynamische Viskosität / Dichte

Korrosionsinhibitoren

Korrosion ist allgemein das chemische oder elektrochemische Angreifen von Metalloberflächen. Den besten Korrosionsschutz bieten an Grenzflächen wirkende Additive. Diese können sowohl aschefrei als auch aschegebend sein. Die polare Gruppe lagert sich an Metalloberflächen an, der Alkylrest bildet dichte, pelzartige, hydrophobe (wasserabweisende) Barrieren. Aufgrund ihrer polaren Struktur konkurrieren Korrosionsinhibitoren mit EP-Additiven und Verschleißminderern und können daher deren Wirksamkeit beeinträchtigen.
L

Leichtlaufmotorenöle

Sie besitzen günstige Fließeigenschaften bei niedrigen Temperaturen sowie eine hohe thermische Stabilität und erfordern weniger Pumparbeit. Daraus ergibt sich ein positiver Effekt auf den Kraftstoffverbrauch. Typische Viskositätsklassen: 0W-30, 0W-40, 5W-40, 5W-30, 10W-40.
M

Mehrbereichsöle

Wenn ein Öl im kalten Zustand die Anforderungen einer W-Klasse erfüllt und bei 100 °C die einer Klasse ohne „W“, wird es als Mehrbereichsöl bezeichnet. Dies wären z. B. bei Motorenölen die Klassen SAE 0W-30, 10W-40, 15W-40 und bei Getriebeölen SAE 75W-90, 80W-90, 85W-140.

Mineralische Motorenöle

Motorenöle werden gewöhnlich aus Mineralölen hergestellt. Allerdings ist die Leistungsfähigkeit dieser Öle nicht ausreichend für die ständig steigenden Anforderungen wie etwa verlängerte Intervalle zwischen Ölwechseln, hohe Motorleistung, Forderung nach ruhigem und möglichst geräuschlosem Motorlauf usw. Typische Viskositätsklassen: 10W-40, 15W-40 und 20W-50.

Motorenöle

Motorenöle dienen dazu, Lager, Antrieb, Zylinder und Nockenwelle von Verbrennungsmotoren zu schmieren. Sie werden nach ihren Viskositätseigenschaften klassifiziert (SAE-Klassen) und es gibt legierte und unlegierte Motorenöle. Moderne Motorenöle, ihre Typen und speziellen Eigenschaften basieren auf verschiedenen Grundölen oder Grundölmischungen. Zusätzlich werden entsprechend dem gewünschten Effekt Additive zugesetzt. Nur eine ausgewogene Formulierung (Grundöl mit Additiven) ergibt ein leistungsfähiges Motorenöl.
N

NMMA

National Marine Manufacturer Association (US-Bootsbauerverband)
O

OEM

Original Equipment Manufacturer (Erstausrüster)
P

PAO

Polyalphaolefine (Synthetischer Kohlenwasserstoff als Basis für Motorenöl. Ausgangsstoff: Ethen.)

PIB

Polyisobuten (Synthetischer Kohlenwasserstoff als Basis für Motorenöl. Ausgangsstoff: Buten.)

Pourpoint-Verbesserer

Der Pourpoint ist die niedrigste Temperatur (in Grad Celsius), bei der ein Öl gerade noch fließt. Das „Stocken“ eines Öles wird durch die Kristallisation der im Grundöl vorhandenen Paraffine bei niedrigen Temperaturen bestimmt. Die Zugabe von Substanzen, die den Pourpoint herabsetzen, verzögert diesen Vorgang und verbessert das Tieftemperaturverhalten von Ölen.

PSA

Peugeot Société Anonyme
R

Reibungsminderer

Reibungsminderer (Friction Modifier) sind Additive, die eine Minderung der Reibung erzielen und nur in Bereichen mit Mischreibung wirken. Sie bilden auf Oberflächen einen pelzartigen Film (physikalischer Vorgang), der Metalloberflächen voneinander trennen kann. Reibungsminderer sind stark polar, es besteht also eine hohe Affinität zur Oberfläche in Verbindung mit reibungsmindernden Eigenschaften.

Retarder

Ein System, das einige der Funktionen von reibungsbasierten Bremssystemen von (meist) schweren Fahrzeugen ergänzt oder ersetzt.
S

SAE

Society of Automotive Engineers (amerikanisches Standardisierungsinstitut der Verkehrstechnologie)

SAE-Klassen im Allgemeinen

Motoren- und Getriebeöle für Fahrzeuge werden in SAE-Klassen eingestuft, die auch auf die entsprechenden DIN-Normen übertragen wurden. Sie legen Folgendes fest: Temperaturen für die Viskositätsmessung, Viskositätsschwellwerte und die Zuordnung der Klassen. Öle, bei denen Viskositätsschwellwerte für niedrige Temperaturen ausgewiesen werden, erhalten in ihrer Klassifikation zusätzlich den Buchstaben „W“ (für „Winter“). Im heißen Zustand wird die Viskosität von Motoren- und Getriebeölen für alle SAE-Klassen bei 100 °C bestimmt. Dies entspricht allerdings nicht den Praxisbedingungen für Motorenöle. Daher wird in vielen Fällen zusätzlich die Viskosität bei hohen Temperaturen und hoher Scherbelastung (HTHS) von Motorenölen gemessen. SAE-Klassen für Motorenöle. Die folgenden Klassen sind standardisiert: 0W, 5W, 10W 15W, 20W, 25W-20, 30, 40, 50, 60 SAE-Klassen für Getriebeöle. Die folgenden Klassen sind standardisiert: 70W, 75W, 80W, 85W-80, 85, 90, 140, 250

SAPS

Sulfat-Asche, Phosphor, Schwefel

SHPD

Super High Performance Diesel

STOU

Super Tractor Oil Universal
T

TASA

Typ A Suffix A

TC-W3

Test Cycle Watercooled 3

Teilsynthetische Motorenöle

Das sind Mineralöle mit synthetischen Komponenten. Sie verbessern die Kaltstarteigenschaften, halten den Motor sauber und bieten hervorragenden Verschleißschutz. Typische Viskositätsklassen: 10W-40, 5W-40.

TOU

Tractor Oil Universal

TWC

Three Way Catalyst (Drei-Wege-Katalysator)
U

UHPD

Ultra High Performance Diesel

UTTO

Universal Tractor Transmission Oil (veraltet)
V

Verschleißminderer (AW-Additive)

Durch geeignete Additive können auf Gleitflächen äußerst dünne Schichten gebildet werden, deren Scherfestigkeit wesentlich geringer als die der Metalle ist. Sie ist unter normalen Bedingungen fest, unter Verschleißbedingungen (Druck, Temperatur) jedoch gleitfähig. So kann übermäßiger Verschleiß (Fressen oder Verschweißen) vermieden werden. Wenn nötig (Metall-Metall-Kontakt) wird die Schicht durch eine chemische Reaktion ständig erneuert.

VI

Viskositätsindex

VI-Verbesserer

Durch die Verwendung von VI-Verbesserern (VI = Viskositätsindex) können Mehrbereichsmotorenöle hergestellt werden. Die VI-Verbesserer erhöhen oder verlängern die Viskosität eines Öls und verbessern so seine Viskositätseigenschaften bei bestimmten Temperaturen.

Viskosität

Viskosität ist die Fähigkeit einer Flüssigkeit, einer gegenläufigen laminaren Bewegung von zwei angrenzenden Schichten Widerstand und damit Reibung entgegenzusetzen. Zähe Flüssigkeiten besitzen eine hohe Viskosität, wogegen eine niedrige Viskosität einer dünnen Flüssigkeit entspricht. Viskosität kann man also kurz als Zähflüssigkeit beschreiben. Viskosität ist stark temperaturabhängig. Die Angabe des Viskositätsbereichs für ein Mehrbereichsöl (z. B. 10W-40) beschreibt die Leistung des Öls bei hohen und niedrigen Temperaturen. Die Zahl vor dem W (10) steht für die Viskosität bei niedrigen Temperaturen (40 °C), während die Zahl nach dem W (40) die Viskosität bei hohen Temperaturen (100 °C) angibt. Unterschieden wird zwischen dynamischer Viskosität (gemessen in Pa·s) und die kinematische Viskosität (in mm2/s = cSt), wobei letztere den Quotienten von dynamischer Viskosität und Dichte darstellt. Wie die Dichte ist auch die Viskosität von Druck und Temperatur abhängig. Der Viskositätsindex einer Flüssigkeit wird durch ihre Viskosität bei 40 °C und 100 °C bestimmt. Die Viskosität war 1911 die Grundlage für das erste Klassifizierungssystem für Motorenöle und wurde im SAE-Klassifizierungssystem definiert. Auch heute ist die Viskosität noch eine der wichtigsten Eigenschaften eines Öls. Die Entwicklung von Testverfahren, die das Motorverhalten besser simulieren können, hat zu Viskositätsmessungen (DIN 51511) bei verschiedenen Temperaturen und mit unterschiedlichen Geschwindigkeitsgradienten geführt.

Viskositätsindex (VI)

Die Viskosität jedes Öls verändert sich mit seiner Temperatur. Sie nimmt bei steigender Temperatur ab und nimmt zu, wenn die Temperatur sinkt. Der Viskositätsindex charakterisiert das Verhältnis von Viskosität und Temperatur bei Ölen. Je höher die Zahl, desto weniger ändert sich die Viskosität eines bestimmten Öl bei Temperaturschwankungen. Je weniger sich die Viskosität eines Öls in Abhängigkeit von der Temperatur ändert, desto besser ist es für den Praxiseinsatz geeignet.

Viskositätsklassen

Viskosität ist die bekannteste Eigenschaft von Schmierölen. Sie ist ein Maßstab für die innere Reibung eines Öl beim Fließen. Wenn ein Öl kalt ist, dann ist seine innere Reibung hoch (hohe Viskosität). Je wärmer das Öl, desto geringer seine innere Reibung (niedrige Viskosität). Veränderungen der Viskosität in Abhängigkeit von der Temperatur können von Öl zu Öl verschieden sein und werden durch den Viskositätsindex (VI) als dimensionsloser Wert angegeben. Einbereichsöle besitzen einen VI von etwa 100, Mehrbereichsöle je nach Bereich bis zu 150.

Vollsynthetische Motorenöle

Synthetische Grundöle bieten eine Basis für Motorenöle mit wesentlich verbesserten Eigenschaften. Vollsynthetische Motorenöle können in Benzin- und Dieselmotoren verwendet werden und sorgen für maximalen Schutz vor Verschleiß, eine hervorragende Ölversorgung beim Kaltstart, runden Motorlauf und eine ausgezeichnete Sauberkeit des Motors. Sie erfüllen oft die höchsten Anforderungen von API, ACEA und entsprechen den Freigaben der meisten Motorhersteller. Sie eignen sich besonders für lange Ölwechselintervalle. Typische Viskositätsklassen: 0W-30, 0W-40, 5W-40.
Z

ZF

Zahnradfabrik Friedrichshafen